Australien: Auf Traumpfaden
Dreamtime in Südaustralien: In Iga Warta, einer kleinen Aborigine-Gemeinde inmitten des Outback, haben Gäste eine einzigartige Möglichkeit: Sie werden in Geheimnisse und Traditionen der Ureinwohner Australiens eingeweiht. Mit eingeborenen Führern geht es zu alten Felszeichnungen in den nördlichen Flinders Ranges. Auf dem Weg dorthin finden sich zahlreiche Heilpflanzen, Tiere und Orte, zu denen es eine Geschichte zu erzählen gibt.
Am Abend wird am Lagerfeuer Legenden des Stammes der Adnyamathanha gelauscht, die zum Teil in alten Liedern wiedergegeben werden. Handwerkliche Fertigkeiten können beim Schnitzen eines Boomerang unter Beweis gestellt werden. Versorgt werden Gäste mit bush tucker – Nahrungsmitteln, die im australischen Busch zu finden sind.
(ecada/cam)
Tasmanien: Im Dschungel
Australiens vergessene Insel: Tasmanien ist mit 67.800 Quadratkilometer die größte Insel des roten Kontinents. Unberührte Natur: Bei einer Radtour durch die Nationalparks lässt sich Tasmaniens Tierwelt hautnah erleben.
Von Hobart im Süden geht es auf der ehemaligen Postkutschenroute nach Port Arthur. Über eine grandiose Radstrecke verläuft die Tour entlang der Westküste: Zum Freycinet Nationalpark muss man mit der Fähre übersetzen. Vorbei an riesigen Farnbäumen und durch gigantische Eukalyptuswälder: Die Fahrt ins Landesinnere führt über den Weldborough Pass. Beeindruckend: Die Berglandschaft des Cradle Mountain Nationalpark und die Seenlandschaft des St. Clair Nationalpark.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Die Magie der blauen Berge
Steil aufragende Felsen, Wasserfälle inmitten grüner Wälder, ursprüngliche Wildnis: Schon für die Aborigines waren die Blue Mountains ein besonderes Stück Erde.
Heute fährt hier die steilste Kabelbahn der Welt und eine historische Eisenbahn tuckert auf alten Brücken über das ungezähmten Buschland. Einen Höhlentrip der besonderen Sorte bietet das 2.416 Hektar große Kalkstein-Labyrinth der Jenolan Tropfsteinhöhlen. Zudem bietet der Park eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Heimat edler Tropfen
Das australische Hunter Valley steht für Genuss pur: 70 Winzereien widmen sich hier dem edlen Rebensaft. Semillon und Chardonnay sind die bekanntesten Sorten des Gebietes – Liebhaber der edlen Tropfen können bei Weinproben aber auch neue Kreationen testen. 1825 kehrte der Schotte James Busby mit einer Sammlung von 700 Weinsorten aus Europa zurück und pflanzte die ersten Reben an. Sein Beispiel machte Schule: Bereits 1830 gab es 20 Winzereien im Hunter Valley. Auch heute sind Weinanbau und Tourismus die wichtigsten Erwerbszweige der Region.
<p<Wer außer Weinproben und ländlicher Idylle noch mehr erleben will, kann bei einer Ballontour das Hunter Valley aus einer anderen Perspektive erleben. Mit Champagner und herzhaftem Frühstück wird der Sonnenaufgang an Bord eines Heißluftballons zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine einstündige Fahrt bei Balloon Aloft kostet rund 100 Euro.
(ecada/Camilla Härtewig)
Australien: Blumenmeer im Herbst
Frühling im September: Für Pflanzen- und Fotofreunde die beliebteste Reisezeit nach Australien. Während hier zu Lande die Blätter fallen, breitet die Wildblumenblüte in Westaustralien die Farben über das Land. Bis zum November lockt ein bunter Farbenteppich nach Down Under.
Von den fast 100 Meter hohen Marri und Karri Bäumen bis hin zu zartesten Orchideen: Mehr als 8.000 Blumenarten zeigen sich in ihrer ganzen Pracht. Viele davon sind sehr selten und nur in Westaustralien heimisch. Verschiedene Anbieter offerieren spezielle ein- oder mehrtägige Wildflower-Touren mit in Botanik geschulten Führern. Besonders attraktiv: Wanderungen durch die Nationalparks an der Südküste ? zum Beispiel in der Region um Denmark.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Galerie bei den Wasserfällen
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Kontrastreiche Bilderbuchlandschaft: Schluchten und üppige Regenwälder, Teebaum, Palmfarn und Pandanus-Palme: Bäume schmiegen sich an Klippen, über die donnernde Wasserfälle rauschen. In natürlichen Süßwasser-Pools schwimmen pinkfarbene und gelbe Seerosen – ein Rausch an Farben und fremden Geräuschen.
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Australien: Der rote Monolith
Ayers Rock: Das Wahrzeichen des fünften Kontinents steht für Abenteuer und endlose Weiten im Outback. Roter Sandstein: Aus einer kargen Landschaft erhebt sich der Felsen 3,5 Kilometer lang und 348 Meter hoch in den Himmel. Ein Sonnenuntergang am Ayers Rock darf keine Australien-Reisender verpassen: Nirgends ist das Rot intensiver.
Wer die einmalige Atmosphäre des Outbacks auf sich wirken lassen möchte, sollte von Alice Springs aus den Highway zum Uluru-Kata Tjuta-Nationalpark nehmen: Viereinhalb Stunden Fahrt führen durch ein stilles, weites Ödland zum Berg der Aborigines. Die touristische Infrastruktur lässt indes keine Wünsche offen. Das 14 Kilometer entfernte Ayers Rock Resort bietet von der Luxusherberge bis zum Campingplatz Raum für 2.000 Gäste.
(ecada/Claudia Haese)
Australien: Wunder im Outback
Lake Eyre, der größte Salzsee im australischen Outback, verwandelt sich Jahr für Jahr in einen der größten Seen Australiens – fast 150 Kilometer lang und 80 Kilometer breit. Geschaffen wird dieses Naturwunder immer wieder von starken Regenfällen.
Hunderte Kilometer vom Ozean entfernt befindet sich dann ein See, der wegen seines enormen Ausmaßes sogar den Gezeiten unterliegt. Wer dieses Naturschauspiel beobachten will, kann ab Adelaide, William Creek oder Coober Pedy per Flieger anreisen. Kosten: rund 70 Euro.
(ecada/Camilla Härtewig)
Australien: Von Adelaide bis Coober Pedy
Ein endloser Horizont, faszinierende Landschaften und eine uralte Kultur: All das bietet eine Reise auf dem 3.000 Kilometer langen Explorer Highway, der einzigen durchgehend geteerten Nord-Süd-Verbindung des roten Kontinenten.
Los geht’s in Adelaide, der Hauptstadt Südaustraliens. Erster Halt ist das berühmte Barossa Valley, eine für ausgezeichnete Weine und üppiges Grün bekannte Hügellandschaft. Weiter geht es nach Wilpena Pound, ein von der Natur geschaffenes riesiges Amphitheater in den Flinders Ranges. Über Port Augusta erreicht man die Opalstadt Coober Pedy, wo unterirdisch übernachtet und nach Edelsteinen geschürft wird.
(ecada/Camilla Härtewig)
Australien: Eukalyptus im Schnee
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In den tiefergelegenen Lagen des Mount Kosciusko, höchster Punkt des Kosciusko Nationalparks in New South Wales, ist der Baumbestand noch dicht und vielfältig. Hier findet man neben gelb-blühenden Akazien, Mannagummibäume sowie die immergrünen Zypressenfichten.
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